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Pfarre-Raabs - Dorfkapellen

Oberndorf

OberndorfOberndorf wird in Urkunden relativ früh erwähnt. So finden wir 1217 und 1225 "deOberndorf", 1230 "Oberndorff", 1544 "Oberndorf" - um nur einige wichtige Nennungen an zuführen.In der Abschrift des Zehentverzeichnisses für das Stift St. Georgen an der Traisen sind Zehente aus Oberndorf registriert. Die Grundsteinlegung der im spätgotischen Stil errichtete Spitalskirche, heute Allerheiligenkirche, war am 21. September 1511. Im Jahr 1574 wurde die Kirche als Heu- und Strohmagazin verwendet. 1786 verordnete Kaiser Joseph II. die Schließung der Kirche. Nun wurde die als Getreidespeicher verwendet. Die Besitzer wechselten immer wieder, bis 1970 die Gemeinde Raabs die Kirche erwarb. Es waren einige Umbau- und Renovierungsarbeiten notwendig. Am 31.Oktober 1971 fand die feierliche Weihe der ehemaligen "Spitalskirche" zur"Allerheiligenkirche" durch Diözesanbischof Dr. Franz Zak statt. Heute dient die Allerheiligenkirche, sie ist geweiht zu "Ehren Allerheiligen", als Aufbahrungshalle und zur Abhaltung der Trauergottesdienste.


Modsiedl

ModsiedlIn der Mitte des Dorfplatzes wurde im Jahre 1767 eine Kapelle errichtet un diese ist dem gekreuzigten Herrn und seiner Mutter Maria geweiht. Die Kapelle besitzt eine Meßlizenz. Im Turm hängen 3 Glocken, die erst nach dem Zweiten Weltkrieg angeschafft wurden, denn die alten Glocken wurden im Februar 1942 eingezogen. Die große Glocke ist als einzige an das Läutewerk angeschlossen. Die mittelgroße Glocke trägt eine Umschrift: X Modsiedl bei Raabs 1948 X. Die kleinste der drei Glocken trägt am oberen Rand folgende Umschrift: X Heldengedenkglocke Modsiedl bei Raabs 1948 X. Am Glockenmantel außen ist eine reliefartige Darstellung des hl. Christophorusersichtlich. Die beiden großen Eichen vor dem Kapelleneingang wurden - nach mündlicher Überlieferung - im Jahre 1888 gesetzt. Im Jahr 1997 wurde die Kapelle renoviert.


Mostbach

MostbachIn der Ortsmitte steht die 1820 errichtete Kapelle und sie ist der Hl. Maria geweiht. Die Kapelle schmücken einige Holzstatuen in barockem Stil: Jesuskind mit gesticktem Gewand, Pieta, hl. Maria, hl. Johannes, hl. Florian und hl. Johannes von Nepomuk. Der moderne Kreuzweg stammt aus dem Jahre 1926. Das wertvollste Ausstattungsstück ist eine Prozessionsfahne aus dem Jahre 1856, die auf einer Seite ein Marienbild (Maria Dreieichen) und auf der anderen Seite den Hl. Florian zeigt. Die alten Glocken mussten im Ersten Weltkrieg (1916) abgeliefert werden, sie stammten aus dem Jahre 1821. Im Frühjahr 1921 wurde von den Ortsbewohnern beschlossen, zwei neu Glocken anzuschaffen. Die Glocken wurden in Kapfenberg gegossen und am Pfingstmontag 1921 kamen diese am Bahnhof Weinern an. Am 10. Juli 1921 war die Glockenweihe - die große Glocke ist 130 kg schwer und die kleine Glocke, auch "Totenglocke" genannt ist 55 kg schwer. 1980 und 1981 wurde die Kapelle Außen und Innen komplett renoviert.



Koggendorf

KoggendorfKoggendorf ("Choberndorff") scheint erstmals in der Abschrift des Zehentver-zeichnisses für das Kloster St. Georgen an der Traisen um 1400 auf. Durch einen Brand im Jahre 1867 wurde der hölzerne Glockenstuhl, der in der Mitte des Ortes stand, vernichtet. Daraufhin beschloss die Gemeinde die Errichtung einer gemauerten Kapelle. Der Bau wurde 1868 begonnen. Die Kapelle wurde zu Ehren der hl. Maria errichtet. Die dabei angeschaffte Glocke wurde im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen. Die neue Glocke, die nach dem Krieg 1921 geweiht wurde, trägt die Jahreszahl 1617! (kein Neuguss).



Lindau

LindauDie Ortskapelle wurde im Jahre 1824 errichtet. Sie ist der Hl. Maria geweiht und besitzt seit 1968 eine Messelizenz. Im Turm befinden sich zwei Glocken. Die obere Glocke wurde 1950 gegossen und ist mit einem Relief der Hl.Florian versehen. Die untere Glocke trägt die Aufschrift "1919". Der Kreuzweg stammt aus der Kapelle von Kühbach bei Döllersheim. 1938 zog Ignaz Zeindl aus Kühbach nach Pfaffenschlag und nahm den Kreuzweg mit, welcher eine Arbeit von Franz Mayerhofer ist. Später schenkte Hr. Zeindl den Bewohnern von Lindau den Kreuzweg für ihre Kapelle. Zur Zeit wird die Kapelle in vielen"Eigenarbeitsstunden" liebevoll renoviert.



Kollmitzdörfl

Kollmitzdörfl1755 stellte die Ortsgemeinde eine Revers zur Errichtung einer Johannes- statue aus, die nach Zustimmung der kirchlichen Ämter und der Grundherrschaft in der Mitte des Dorfes errichtet wurde.In welchem Jahr der hölzerne Glockenstuhl daneben aufgestelltwurde, ist leider nicht bekannt. Die Glocke wurde zu Beginn des Zweiten Weltkrieges 1943 für Kriegszwecke abgenommen undeingeschmolzen. 1948 wurde von den Ortsbewohnern eine neue Glocke angeschafft. Bei einem heftigen Orkan wurde 1965 der hölzerne Glockenstuhl schwer beschädigt und somit verwendete man beim Wiederaufbau Eisentraversen.Im Jahre 1977 wurde ein elektrisches Läutwerk angeschafft.




Weinern

Weinern

Zwei Glocken befinden sich im Turm, die an ein elektrisches Läutewerk angeschlossen sind. Die größere Glocke zeigt das Reliefbild von Josef mit Maria und dem Jesuskind, die kleinere Glocke ist dem Hl. Florian geweiht und zeigt auch eine Darstellung des Heiligen. Die Kapelle wurde am15. Mai 2010 nach einer vollständigen Innen- und Außenrenovierung von KR Josef Seidl, Pfarrer i. R., eingeweiht.

 

 





Oberpfaffendorf

OberpfaffendorfDer Name des Ortes bezeichnet eine Siedlung, welche Geistliche gehörte. Wann der Ort entstanden ist, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden.Im Februar 1544 scheint "Pfaffendorf" erstmal in einem Verzeichnis über die Bewertung der Pfarreinkünfte auf. Der Ort ist jedoch sicher älter, wie aus dem Vorhandensein von "Erdställen" zu schließen ist. Im Mittelpunkt des Dorfes steht ein Marterl, das gemeinsam mit dem hölzernen Glockenstuhl eine Kapelle ersetzt. Die Glocke, die den Zweiten Weltkrieg überstanden hat, trägt die Jahreszahl "1919". Diese Glocke wurde 1919 angekauft um im Februar 1920 provisorisch auf einem Lindenbaum, der neben dem Marterl stand, aufgehängt. Der kurz darauf neu aufgestellte Glockenstuhl wurde 1950 ausgebessert und 1978 zur Gänze aus Holz erneuert.